18. Mai, 19 Uhr, Goethe-Institut Berlin, Neue Schönhauser Straße 20

Alltagsleben im moldauisch-rumänischen Grenzraum

Vortrag von Mihaela Narcisa Niemczik-Arambaşa

Die Grenze zwischen Rumänien und der Republik Moldau entlang des Flusses Pruth trennt nicht nur zwei souveräne Staaten, sie bildet auch die aktuelle Außengrenze der Europäischen Union. Besonders ist die Situation, da auf beiden Seiten der Grenze dieselbe Sprache gesprochen wird – und aus Sicht des Panrumänismus sogar dieselbe „Nation“ lebt. Da in der Republik Moldau seit den 1990er Jahren ein moldauisches „nation building“ betrieben wird, sind auch hier Konflikte angelegt. Der Vortrag von Mihaela Narcisa Niemczik-Arambaşa geht folgenden Fragen nach:

Was bedeutet die Grenze beziehungsweise die Grenzöffnung und -schließung für das Alltagsleben der moldauischen Grenzbevölkerung? Welche Konsequenzen haben die undurchlässiger gewordenen Grenzen? Welche Rolle spielt die nationale Identität im Alltag der Moldauer? Oder spielt sie überhaupt eine Rolle?

Mihaela Narcisa Niemczik-Arambaşa ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geographie der Universität Potsdam. Derzeit arbeitet sie im Rahmen ihrer Dissertation an dem Forschungsprojekt „Alltag am östlichen Rand der EU: Raumaneignungen der Bevölkerung im Grenzraum Rumänien/Republik Moldau“, das durch die VolkswagenStiftung gefördert wird.

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